Theoretischer Hintergrund des Films Portraitierte Personen im Film |
Das Private des Geldes Geld ist nicht neutral Protestantische Ethik und Geld Das unendlich Vermehrbare Haben und Sein Jürg Marquard R. Thomas Westermeier Susanne Stehli Anonymer Erbe |
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Das Private des Geldes Es ist auffallend, wie viel Schweizer und Schweizerinnen über Geld reden. Man höre sich nur in einer Kneipe oder im Zug um. Doch über sein eigenes, privates Geld und sein Vermögen versucht man tunlichst Schweigen zu bewahren. Ein Paradoxon? Vielleicht ist nur noch die eigene Religiosität und die Sexualität ähnlich mit Tabus behaftet. Sie berühren offensichtlich ähnliche, innere Schichten des menschlichen Daseins. Kaum jemand legt gerne sein Innerstes - und zu dem gehört offenkundig das Verhältnis zum Geld - offen dar. Und kaum jemand versteht wohl selber ganz, was in ihm alles zu dieser Problematik vorgeht. Zu widersprüchlich, zu paradox und zu unbewusst ist der mächtige Motivator Geld. Während der Recherche hatte ich eine Zeitlang fast den Eindruck, als gäbe es in Zürich gar keine reichen Leute. Immer wieder haben Befragte mir erklärt, da sei ich an den Falschen gelangt. Oder sie haben mich auf andere verwiesen: die hätten viel mehr als sie, bei denen müsste ich fragen. Oder eben: Reichtum sei etwas Relatives. - Ich gewöhnte mir den Gebrauch des Wortes "reich" langsam ab und ersetzte es durch "wohlhabend". Ich muss zugeben, ich bin besser damit gefahren. Wohlhabend scheint viel offener zu sein (es reicht ja wohl auch hinab bis in die obere Mittelschicht) und impliziert offensichtlich etwas Angenehmeres. Dem Begriff "reich" haftet in unserem Land etwas Anrüchiges an. Es erinnert mich in dieser Hinsicht an den Umgang mit dem Wort "Macht". Genauso, wie es in der Schweiz keine Mächtigen zu geben scheint, scheint es auch keine Reichen zu geben... Geld wird als etwas Privates behauptet; wahrscheinlich gibt es keinen anderen menschlichen Bereich, der so klar definiert dem Privaten zugehörig erachtet wird. Für mich wurde deutlich, dass Geld tatsächlich etwas Intimes berührt... vor allem, wenn es um konkrete Zahlen geht. Ich möchte mich dabei selber gar nicht ausklammern. Auf der einen Seite spürte ich bei mir immer eine starke Hemmung und Widerstand, überhaupt jemanden für mein Projekt anzugehen und zu befragen, andererseits muss ich zugeben, dass ich selber doch auch nicht bereit bin, einfach tel quel anderen meine finanzielle Situation zu erklären, oder - noch weiter gehend - sogar darüber zu sprechen, was zutiefst in mir bezüglich Geld wirksam ist. Das ist ein kulturell definiertes Muster in unserem Land, das sehr typisch ist. Das Bankgeheimnis ist ein konkreter Ausdruck davon. Es macht deutlich, in welcher Art Leute profitieren von diesem Schutz des Privaten des Geldes. |
Top "Weshalb tut man in Gelddingen so geheimnisvoll? Weshalb ist es akzeptabel, ganz allgemein über Geld zu sprechen, und weshalb fühlen sich die Menschen in die Enge getrieben, wenn die Unterhaltung ihre persönlichen Finanzen berührt? Man kann freimütig seine Meinung äussern über den Goldpreis auf dem europäischen Geldmarkt, über Steigen und Fallen des Dow H. Goldberg / R.T. Lewis (Psychologie-Professoren) "Geld kommt vor Freundschaft." Redewendung |
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Geld ist nicht neutral Häufig wird in Büchern und in Gesprächen formuliert, dass Geld ja eigentlich ein Neutrum sein müsste: seinem ursprünglichen Wesen nach sei Geld ein Tausch- und Zahlungsmittel, allenfalls noch ein Wertaufbewahrungsmittel. Doch diese versachlichte Möglichkeit, Geld als reines Neutrum zu betrachten, erweist sich eher als Wunsch oder gar Utopie. Mit Geld verbindet sich in der gesellschaftlichen Realität fast alles, was zum menschlichen Leben gehört. Geld scheint eine "Institution totale" zu sein, die jeden menschlichen Bereich erfasst. Das althochdeutsche Wort "gelt" (für: Einkommen, Wert) finden wir im Stamm der Wörter "Geld" und "Geltung". Offensichtlich hatten im Bewusstsein der Menschen immer schon diejenigen Geltung, die auch Geld hatten. Geld verschafft einem - neben der Sicherstellung des notwendigen Bedarfs des täglichen Lebens - eine unermessliche Fülle von Möglichkeiten. Es ist seinem Wesen nach eine Option für die Zukunft. Es verleiht seinem Besitzer eine zusätzliche Potenz oder Energie. Fast alles kann man sich mittels Geld erwerben: Prestige und Ansehen, Sexualität und Zuwendung, Macht und Ehre, Schönheit und Trost, Sicherheit und Schutz. All diese Dinge erscheinen wie Vergrösserungen der eigenen Energie. Geld macht deshalb "sinnlich", weil sein Besitzer Energie (=Potenz) ausstrahlt im wahrsten Sinne des Wortes Entgegen der Erwartung, dass Besitzer von viel Geld effektiv freier sind und diese zusätzliche Energie für ihr Wohlbefinden nützen würden, geraten viele in Abhängigkeit davon. Der materielle Reichtum klebt förmlich an den Menschen und nimmt ihnen genau den Freiraum, den sie sich eigentlich ermöglichen könnten. Es gibt reiche Zürcher aus alten Familien, die sich mit kaum etwas anderem beschäftigen als mit der Verwaltung ihrer Vermögen. Und immer wieder wird die Angst spürbar, man könnte den Reichtum auch verlieren. Zudem empfinden diejenigen, die eine ausgeprägte soziale Wahrnehmung haben, eine starke Verantwortung dem Geld gegenüber. Viele sprechen davon, dass sie dies stark belaste. Doch die Abhängigkeit und das Getriebensein vom Geld reicht bis in tiefste, unbewusste Schichten hinab. Sigmund Freud verglich das Verhältnis des Menschen zu seinem Geld mit demjenigen zu seinem Kot. Die Prägung, die ein kleines Kind im Umgang mit seinen Fäkalien erfahre, wirke sich später aus, ob es sein Geld geniesse, weitergebe oder zum Beispiel krampfhaft zurückhalte. In unserer Alltagssprache hat die Sprachwendung "ein Geschäft erledigen" genau diese doppelte Bedeutung. Weiter ist es wohl kein Zufall, dass es in Wirtschaftskreisen heisst, ein Unternehmer sei "verstopft", wenn er über keine "flüssigen" Geldmittel verfügt. Eine äusserst starke Verknüpfung wird häufig auch zwischen Geld und Liebe hergestellt. Es ist doch wohl ebenfalls kaum ein Zufall, dass an der Zürcher Bahnhofstrasse so viele teure Schmuckläden stehen. Ist es nicht so, dass sich eine Frau sehr geschätzt vorkommt, wenn sie einen wertvollen Schmuck erhält? Oder fühlt sie sich gar geliebt? Solche Paraphrasen machen deutlich, wie Geld in unsere Vorstellungen über Schönheit und Liebe eindringen. Es ist auch kein Zufall, dass sich immer wieder ältere, reiche Männer mit schönen, jungen Frauen umgeben oder sie gar heiraten (wie sagte ich oben: Geld vermittelt zusätzliche Potenz und Energie). Oder, wie mir eine junge Frau aus reichem Haus erzählte, würde sie - um ihrer Langeweile zu begegnen - gerne viel Geld haben, um sich Kollegen zu erkaufen. Und, das ist ebenso typisch, sie widerspricht sich sogleich, indem sie sagt, dass man Liebe gar nicht kaufen könne. - Unser Verhältnis zum Geld ist in den seltensten Fällen klar und eindeutig, sondern fast immer widersprüchlich, ambivalent oder gar irrational. So staunte ich immer wieder, wie selbst in sehr begüterten Familien existenzielle Ängste bestehen, man könnte einmal finanzielle Probleme haben. |
Top "Geld vermittelt Macht und Einfluss, Sicherheit und Unabhängigkeit; Abhängigkeit, Unsicherheit und Bedeutungslosigkeit können die Folgen sein, wenn wir es nicht besitzen. Geld legt nicht nur viele soziale Chancen und Möglichkeiten fest; es wird auch zum zentralen, quantitativen Indikator für Rang und Macht in einer Gesellschaft." K. Heinemann (Soziologe) "Wenn Geld kein Diener ist, ist es ein Herr." Italienisches Sprichwort "Der Kernpunkt der psychoanalytischen Lehre von der Analität des Geldes geht auf die Beobachtung zurück, dass die Fäkalien die ersten selbständigen Produkte des Kindes sind, sein erster "Besitz". Hält das Kind die Fäzes möglichst lange zurück, so tut es dies, weil es in ihnen seine ersten "Ersparnisse" sieht. Sparsamkeit gründet sich auf die Lust am Zurückhalten des Darminhalts. Die kindliche Vorstellung von der Allmacht seiner Wünsche setzt sich auch in dieser verhältnismässig späten Entwicklungszeit fort, weil das Kind in den Exkrementen den ersten Beweis seiner Fähigkeit, etwas zu produzieren, sieht." Ernest Borneman, Psychoanalytiker "Ihre Augen funkeln wie Diamanten." "Ihre Zähne schimmern wie Perlen." "Ihr Haar glänzt wie Gold." Redewendungen |
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Protestantische Ethik und Geld Zürich ist stark von der protestantischen Ethik zwinglianischer Herkunft beeinflusst. Insbesonders in den alten Zürcher Familien ist sie tief verwurzelt. Der Spekulant und der Spieler werden verachtet, da sie reich werden wollen, ohne Widrigkeiten zu überwinden und ohne Beiträge an die Allgemeinheit zu leisten. Der alte Antagonismus zwischen "vieux" und "nouveaux riches" besteht zumindest in diesen Familien nach wie vor. Ich habe den Eindruck, dass ein Wertewandel insofern im Gange ist, dass Spekulanten und reiche Emporkömmlinge vermehrt gesellschaftlich akzeptiert werden. Zuweilen ist es fast schon ins Gegenteil verkehrt: Senkrechtstarter gelten zunehmend als gesellschaftliche Vorbilder und werden beneidet und bewundert. Mir scheint es, als ob viele Leute solche Grossverdiener gerade deshalb bewundern, weil diese schlau und ohne Mühe einen Traum, der vielleicht auch ein ihriger ist, verwirklichen: der Traum, dass Geld (wie man sagt) arbeitet und man selber nur erntet. |
Top "Man hat beobachtet, dass viele Leute, die nach dem Wertsystem der protestantischen Ethik leben, beim Erwerb von viel Geld Schuldgefühle entwickeln. Die protestantische Ethik richtet sich nicht gegen Geld an sich, sondern nur gegen allzu grossen Reichtum oder gegen allzu leicht erworbenes oder ostentativ zur Schau gestelltes Geld. Gegen Geld ist nichts einzuwenden, solange es das Ergebnis harter Arbeit ist, da harte Arbeit als charakterbildend angesehen wird." H. Goldberg / R.T. Lewis (Psychologie-Professoren) |
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Das unendlich Vermehrbare Die Möglichkeit, seinen Reichtum grenzenlos vermehren zu können, übt eine ungeheuere Faszination auf die Menschen aus. Sind die Spekulanten die modernen Alchemisten von heute? Es war ja schon immer ein Traum der Menschen, ohne grosse, eigene Arbeit aus wenig wertvollen Materialien etwas Kostbares zu erschaffen. Heute scheinen die modernen Möglichkeiten der Spekulation diesen Traum erfüllbar zu machen. Immer mehr Menschen beteiligen sich an diesem grossen Weltkasino. Die aktuellen Börsenindizes werden mittlerweilen in den normalen Nachrichten an Radio und Fernseher durchgegeben, und die grossen Tageszeitungen sind seitenweise gefüllt mit den Kursen der Aktien, Obligationen, Optionen und Futures. Doch - nur am Rande bemerkt - allein schon die Zinsspirale lässt Vermögen kontinuierlich wachsen, ohne dass der Besitzer auch nur einmal einen Finger gekrümmt hätte. So erstaunt es nicht, wenn immer wieder von der magnetischen Anziehungskraft des Geldes oder gar von dessen Magie gesprochen wird. Im Drang nach Geld scheint der Mensch sein Streben nach Unendlichkeit zu verwirklichen, weil er scheinbar aus dem Nichts etwas zu erschaffen scheint. Beinahe 1 Billion US-Dollar (in Zahlen: 1'000'000'000'000$) beträgt im Durchschnitt der tägliche Umsatz im internationalen Devisenhandel allein mit dem Dollar. Aber nur knapp fünf Prozent dieses Umsatzes dienen der Abwicklung grenzüberschreitender Gütergeschäfte. Der ganze Rest wird von Spekulanten bewegt, die auf der Suche nach dem schnellen Gewinn sind. Meine manchmal an Fachleute etwas naiv gestellte Frage, woher denn nun das Geld der Gewinne eigentlich herkomme, hat mir niemand schlüssig beantwortet. Alle schienen überrascht zu sein, dass man überhaupt so fragt. Die Zusammenhänge sind dermassen komplex und unüberschaubar, dass kaum ein Bezug zur realen (Wirtschafts-)Welt mehr möglich ist. Ich denke, gerade diese Bezugslosigkeit ist Voraussetzung dafür, dass man sich auf diese "Spiele" einlässt. Die Vorstellung, dass irgendwo jemand weiter verarmt, wäre doch eher unangenehm... |
Top "Geld zeugt Geld." Englisches Sprichwort "Diese Schöpfungstat der Wirtschaft übt eine ungeheure Faszination aus, die Faszination des unendlich Vermehrbaren, des ewigen Fortschritts. Die Wirtschaft gewinnt damit den transzendenten, d.h. grenzüberschreitenden Charakter, den die Menschen früher in der Religion gesucht haben. Nicht der Glaube an ein Jenseits, sondern das wirtschaftliche Handeln im Diesseits öffnet dem modernen Menschen den Blick in die Unendlichkeit." Hans Christoph Binswanger (Ökonomieprofessor an der HSG St.Gallen) |
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Haben und Sein Die von Erich Fromm und vielen anderen Philosophen beschriebenen Existenzweisen des Habens versus des Seins stellten für mich den zentralen Hintergrund-Raster für den Film dar. Immer wieder verwendeten GesprächspartnerInnen diese Begriffe, wenn sie von Geld und ihrer Lebensweise redeten. Haben und Sein sind also nicht einfach nur theoretische Begriffe, sondern reichen bis in unseren Alltag und seiner Sprache hinein. Erich Fromm schreibt weiter, dass es in unserer Gesellschaft so scheine, wie wenn das eigentliche Wesen des Seins im Haben bestehe, so dass nichts ist, wer nichts hat. Das oberste Ziel der Gesellschaft sei zu haben und immer mehr zu haben. Konsumieren sei eine sehr wichtige Form des Habens in unseren Überflussgesellschaften, denn es sei etwas Passives. Es vermindere die Angst, weil das Konsumierte einem nicht weggenommen werden könne, aber es würde einem auch dazu zwingen, immer mehr zu konsumieren, denn das einmal Konsumierte höre bald auf, einem zu befriedigen. Wenn man sich umschaut in unserer Gesellschaft, führt offensichtlich die schnelle und einfache Befriedigung materieller Wünsche nicht unbedingt zum Glück. Ein Mehr an Möglichkeiten lässt man sich zwar gerne gefallen, doch es scheint die Menschen nicht zu vertiefen. Aus fast allen Biografien von aufgestiegenen, reichen Männern geht hervor, dass sie sich am glücklichsten fühlten, als sie noch mit sehr wenig Geld leben mussten. Dies sei ihre schönste Zeit gewesen. Obwohl die Schweiz insgesamt zu den reichsten Ländern der Welt gehört, strahlen die Menschen hier nicht unbedingt Lebensfreude aus, was ein Ausdruck der Existenzweise des Seins wäre. Kaum ein anderes Land hat eine so hohe Selbstmordrate wie die Schweiz. Das sprichwörtliche Unglücklichsein der Reichen trägt sehr viel Wahrheit in sich. Ein Unternehmer erzählte mir, wenn man in einer Position wie der seinigen sei, müsse man einfach Lebensfreude ausstrahlen. Man könne nicht reich sein, und griesgrämig und unzufrieden durch die Welt stolzieren. Diese Aussage hatte für mich fast etwas Verbissenes an sich, etwas Hartes gegenüber sich selber. Doch dieser Unternehmer wusste sehr wohl, wovon er spricht. Viele der Habenden empfinden stark den Widerspruch zwischen ihrem Besitz und dem Streben, den Reichtum noch zu vergrössern, und der Existenzweise des Seins, die ganz andere Bedürfnisse des Menschen anspricht. Susanne Stehli scheint eine der wenigen zu sein, die schon früh in ihrem Leben aus dieser Problematik Konsequenzen zog. Im Gegensatz zu vielen anderen, die nur davon sprechen, und ihre reiche materielle Grundlage letztlich nie in Frage stellen lassen würden, verwirklicht Susanne Stehli ihre Überzeugung radikal. Sie ist eine Antipode zu den gängigen, gesellschaftlichen Vorstellungen, die das Geld als einen ausschliesslich privaten Besitz anschauen, der nur der egoistischen Eigenverwirklichung dienen soll. |
Top "In der Existenzweise des Habens ist die Beziehung zur Welt die des Besitzergreifens und Besitzens, eine Beziehung, in der ich jedermann und alles, mich selbst mit eingeschlossen, zu meinem Besitz machen will. - Mit »Sein« meine ich eine Existenzweise, in der man nichts hat und nichts zu haben begehrt, sondern voller Freude ist, seine Fähigkeiten produktiv nutzt und eins mit der Welt ist. Sie bedeutet Lebendigkeit und authentische Bezogenheit zur Welt." Erich Fromm (Philosoph und Psychologe) |
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Jürg Marquard 1945 Geboren in Zürich als Sohn eines Zahnarztes 1965 1966 1980 1982 - 98 Die "Marquard Medien"-Gruppe zählt heute europaweit rund 1500 Angestellte und publiziert über 30 Unterhaltungsmagazine (Lifestyle, Frauen, Jugend, Musik und Fitness) in neun Ländern. Des weiteren verlegt die Gruppe sechs führende, nationale Tageszeitungen, besitzt zwei Druckereien in Ungarn und Polen und ist an zwei ungarischen Radiostationen beteiligt. 1991 Jürg Marquard hat fünf Kinder: Aline (aus erster Ehe), Philipp und die Drillinge Audrey, Caroline und Alexandra 1995 |
Top ![]() Jürg Marquard und Familie Zitate: "Ich liebe Geld, und ich mache alles dafür, dass das Geld auch Grund hat, mich zu lieben." "Neid verjagt das Geld." "Ich finde es absolut natürlich für einen Unternehmer, daß er investiert: mich fasziniert die Möglichkeit, mit dem Geld etwas zu machen. Geld ist dann eine Art Rohmaterial. Aus dem heraus ein Unternehmen zu schaffen, das ist für mich eine treibende Kraft." "Dieser Markt im Osten hat mich fasziniert, weil ich spürte, da ist eine Aufbruchstimmung. Es war ähnlich wie damals, als ich das POP gegründet habe. Es ist eine Pionierzeit, es ist etwas Neues, etwas in Umwälzung, man kann mitgestalten. Das hat mich wahnsinnig fasziniert." |
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R. Thomas Westermeier 1943 Geboren in Hasle-Rüegsau / BE Schulen in Hasle-Rüegsau, Affoltern i.E., Burgdorf und Neuchâtel Weiterbildung in St. Gallen, Brüssel, London, New York und Barcelona bis 1979 Berufliche Tätigkeit und Weiterbildung bei Grosskonzernen (Finanzsektor) und Banken in CH, GB und USA Zuletzt Übernahme und Führung der Bally Holding zusammen mit Werner K. Rey. Nach kurzer Zeit Verkauf der Bally Holding und Trennung von Werner K. Rey. seit 1980 selbständig tätig: International Financial- and Industrial-Consulting ab 1985 Ausgedehnte private Studien über Psychagogik (u.a. aufgrund der Arbeiten von Friedrich Weinreb), insbesonders bezüglich der Möglichkeiten zur Erkennung und aktiven geistigen Verarbeitung/Integration von Inhalten des kollektiven Unbewussten im individuellen Bewusstsein. Intensives Studium der althebräischen Sprache mit dem Ziel der unterstützenden Begleitung bei der Behandlung physischer Gebrechen infolge negativer Auswirkungen von „Stress“ im privaten, sozialen und beruflichem Umfeld . Die Symbole/Zeichen der althebräischen Sprache werden dabei zu Hilfe genommen. Untersuchung von Traumbildern auf ihre qualitative Beschaffenheit hin anhand der (mathematischen) Grundstruktur der althebräischen Sprache. ab 1991 Beginn der umfangreichen Prozesse gegen eine Bank wegen verschwundenem Treugut. Es sind weiterhin sowohl zivil- wie auch strafrechtliche Verfahren hängig. seit Nov 95 Inanspruchnahme der Fürsorge-Unterstützung durch die Stadt Zürich |
Top ![]() R. Thomas Westermann Zitate: "Es ist eine sehr absurde Situation. Ich kann auf mein Geld nicht zurückgreifen und muss in der Zwischenzeit von der Fürsorge leben." "Geld ist dazu da, anderen Freude zu bereiten." "Geld ist im Grunde genommen nur eine Idee." "Ich habe ein sehr verworrenes Verhältnis zu Geld." |
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Susanne Stehli 1951 Geboren in Küsnacht (ZH) als Tochter einer alten Textilunternehmer-Familie 1971 1972 - 75 seit 1975 seit 1989 1969 seit 1974 |
Top ![]() Susanne Stehli Zitate: "Geld bedeutet für mich zuerst einmal Ungerechtigkeit." |
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Anonymer Erbe Geboren und wohnhaft in Zürich und Umgebung Gelernter und früher ausgeübter Beruf: Primarlehrer seit vielen Jahren verheiratet, kinderlos Antritt eines beträchtlichen Erbes nach dem Tod seines Vaters vor rund 14 Jahren Vor 13 Jahren Entscheid, seinen Beruf aufzugeben, und als Privatier von seinem Vermögen zu leben Tätigkeiten: Arbeiten im Haus, Garten und Wald; Golfspielen Interessen: Kultur, vor allem klassische Musik, Lesen und Theater |
Top ![]() Anonymer Erbe Zitate: "Bei mir ist die Situation konkret so: Ich kann von meinem Vermögen leben, und es nimmt teuerungsbereinigt immer noch zu." "Ich brauche keinen Luxus, auch keinen Pseudo-Luxus. Mein Luxus ist, dass ich Zeit habe!" "Ich möchte nicht sagen, dass ich in einem Kloster leben könnte. Doch eine Prise von dieser Ruhe und Gelassenheit suche ich schon." |
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Dieter Gränicher · www.momentafilm.ch |
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